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Liebe Mitglieder des R.S.V.,

aufgrund einer steigenden Zahl von Anfragen an den geschäftsführenden Vorstand des R.S.V. und um aufkommenden Gerüchten entgegenzuwirken sehen wir uns gefordert, Folgendes mitzuteilen:

Am 29. Dezember 2017 erfuhren Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes des R.S.V. von Vorgängen zwischen einem Trainer des Vereins und von ihm trainierten Kindern/Jugendlichen.

Uns wurden von betroffenen Eltern Anknüpfungstatsachen vorgelegt, die darauf schließen lassen, dass es zu sexuellen Annäherungsversuchen bzw. Aufforderungen zu sexuellen Handlungen über soziale Medien gekommen ist. Darüber hinaus gehende Handlungen sind uns bisher nicht bekannt.

Auch wenn die Unschuldsvermutung für den ehemaligen Trainer bis zum Beweis des Gegenteils gelten muß, sah sich der Verein aus Gründen der allseitigen Fürsorge in der Pflicht, sich am 31. Dezember 2017 von dem Trainer zu trennen und ihm ein Hausverbot auszusprechen.

Am 02. Januar 2018 traf sich der gesamte, geschäftsführende Vorstand des Vereins, um das weitere Vorgehen abzustimmen und einen Kommunikationsweg für Eltern von betroffenen Kindern festzulegen.

Am 03. und am 04. Januar 2018 wurde jeweils eine Gruppe von Eltern, deren Kinder vom besagten, ehemaligen Übungsleiter trainiert wurden, über den dem geschäftsführenden Vorstand bekannten Sachstand und weitere, geplante Maßnahmen unterrichtet.


Es geht dem Vereinsvorstand ausdrücklich nicht um eine Bewertung der Ereignisse, wir sehen uns jedoch unausweichlich in der Pflicht, alle Maßnahmen zu ergreifen um die Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, unseres Vereins mit über 20 Abteilungen und über 2.700 Mitgliedern den Schutz zu bieten, den sie erwarten dürfen.

Der R.S.V. wird auch weiterhin bestrebt sein, die beschriebenen Vorgänge schnell, gründlich und mit einem der Situation angemessenem Feingefühl aufzuklären sowie den betroffenen Kindern/Jugendlichen und deren Eltern beizustehen und sie bei der Aufarbeitung des Erlebten zu unterstützen. Wir sind über die uns vorliegenden Informationen bestürzt und fühlen mit den Betroffenen.

Ansprechpartner beim R.S.V. für eventuelle Anfragen ist der 1. Vorsitzende, Herr Holger Möller (unter der speziell hierfür eingerichteten E-Mail-Adresse: vorstand.mein.rsv@gmail.com).